Die Erde aus dem Weltraum betrachtet

Auf den Blickwinkel kommt es an. Die Welt aus der Sicht eines Soziologiestudenten

Dies ist die Geschichte eines Soziologiestudenten, der von einer weit entfernten Welt gekommen ist, um den Planeten Erde zu erkunden und mit seinen Bewohnern in Kontakt zu treten, um Wissen und Information jeglicher Art auszutauschen. Falls der erste Kontakt positiv verlaufen würde und er sich von der Friedfertig – und Aufrichtigkeit der Bewohner überzeugt hätte, könnte die Erde in den Verband der intergalaktischen Föderation aufgenommen werden. Dies würde bedeuten, das der offene Kontakt mit Bewohnern anderer Planeten stattfinden könnte, was eine sprunghafte Entwicklung im Bewusstsein der Erdenbürger, aber auch in der Technologie und im Gesundheitswesen, zur Folge haben könnte.

Der Student ist nun mit seinem Raumschiff in die Erdumlaufbahn eingedrungen und versucht Sendewellen der Erdenbewohner aufzufangen. Wie nicht anders erwartet wird er schnell fündig und hat auch gleich einen Nachrichtensender erwischt. Dabei muss er leider feststellen das die Bewohner keineswegs Friedfertig sind und sich seit Jahrtausenden, nicht wie man zuerst annehmen sollte, gegen einen feindlichen Planeten verteidigen, sondern sich gegenseitig umbringen.

Für ihn ist auch auf den zweiten Blick / auf den ersten Blick / kein Konzept hinter den Kriegen zu erkennen, da die einen wegen ihres Glaubens kämpfen, die anderen wegen ihrer Hautfarbe. Manche sind mit der Größe ihres Landes nicht zufrieden oder wollen einfach mehr Macht. Nur ganz ganz wenige / und wieder andere / kämpfen ums Überleben, da sie nichts zu essen und trinken haben. Die allermeisten kämpfen letztlich / Einige kämpfen/ sogar nur wegen bunt bedruckter Papierschnipsel… Eine seltsame Welt.

Dem Soziologie Studenten wird schnell klar, dass dieser kriegerische Planet noch gar nicht reif für die Informationen und Technologien ist, die er anzubieten hätte. Dabei würde es keinen Unterschied machen, in welchem Land er landen würde, man würde seine Geschenke ganz bestimmt nicht zum Wohle der gesamten Erdenbewohner benutzen, sondern wieder einmal nur für die eigensüchtigen Interessen der entsprechenden Führer des Landes.

Er erinnert sich an die Zeit, als auch auf seinem Planeten Kriege herrschten. Da dies jedoch schon einige tausend Jahre zurück liegt und er dieses Szenario nicht noch einmal miterleben möchte und zudem erschrocken feststellt, dass ein paar Raketen in Richtung seines kleinen Raumschiffes abgefeuert wurden, kommt er schnell zu dem Schluss doch lieber einen anderen Planeten zu besuchen, auf dem die Bewohner hoffentlich schon etwas zivilisierter sind.

Und wenn Sie nicht gestorben sind, dann kommt er vielleicht mal wieder vorbei…

Zum Nachdenken:

Der Schweizer Jean Jaques Babel stellte fest, dass die Menschheit in den letzten 5.600 Jahren rund 14.500 Kriege mit 3,5 Milliarden Toten aufzuweisen hat. Täglich werden es mehr…
Vgl. auch DNA: „Warum die Delphine sich für schlauer wie die Menschen halten.“

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