Welche Art von Drucksachen wollen wir eigentlich? Öko-Flyer von der Druckerei vor Ort!

Was soll Werbung nicht alles leisten? Produkte und Dienstleistungen werden noch immer mit Drucksachen promoted. Als nachhaltige Grundlage für diese eigentlichen Wegwerfartikel können Öko-Flyer Druckereien dienen.

Entgegen der weit verbreiteten Ansicht sind nämlich gedruckte Flyer ökologisch betrachtet durchaus eine Alternative. Vergleicht man beispielsweise den Einsatz an elektrischer Energie sind Internet und das gedruckte Pendant beinahe gleichauf. Dabei ist es aber wichtig, dass eine Öko-Flyer Druckerei neue Wege der Printmedienherstellung beschreitet. Konventionell erzeugte Massendrucksachen sind hier im Nachteil.

Was genau aber ist denn nun einen Öko-Flyer Druckerei? Das haben wir uns auch gefragt und sind dabei auf mannigfaltige Umweltfaktoren gestoßen. Denn nicht nur die Auswahl der korrekten Papiersorte, auch der nötige Energie- und Chemikalienverbrauch, Druckfarben und Klimaschutz (Stichwort: klimaneutral drucken) bilden enorme Möglichkeiten der ökologisch optimierten, grün gedruckten Werbematerialien. Allerdings sollte man bei der Auswahl seiner Öko-Flyer Druckerei wachsam sein: denn „ein bisschen öko“ sind ja mittlerweile alle Industriebetriebe – nicht nur Druckereien. Im Detail zeigen sich Facetten und Divergenzen bezüglich der Herstellungswege, welche unbedingt beachtet werden müssen. Betrachtet man die Internetauftritte der zahlreichen Online-Druckereien, stellt sich nach und nach durchaus der Verdacht auf einen bestimmten Anteil  von Greenwashing-Aktionen ein. Selbst bei absolut konventionell produzierenden Druckbetrieben prangt mittlerweile das ein oder andere Ökosiegel auf der Startseite. Meist betont unauffällig-auffällig platziert als Marketingmaßnahme. Geht man nun in die Tiefe der Öko-Flyer Druckerei, indem man z. B.  vor Ort anruft oder noch besser vorbei geht, zeigen sich innerhalb sehr kurzer Zeit die wirklichen, betriebsinternen Motivationen in Punkto Umwelt.

Der Einsatz von Recyclingpapier, Ökosiegel auf Papierpaletten und auch der Geruch im Drucksaal deuten bereits auf die wahren Umweltaspekte hin. Informiert man sich dann noch über klimaneutrales drucken, Ökostrom oder Chemieeinsatz bildet sich bei einigen Betrieben in Punkto Umweltschutz wahrliche grüne Fragezeichen. Ein Fall, als eine angebliche Öko-Flyer Druckerei damit warb, dass man im Offsetdruck generell ohne Lösemittel arbeite, setzte diesem noch die Krone auf. Denn jeder weiß: im Offsetdruck – mit Ausnahme des Trockenoffsets – wird mit Feuchtwasser gearbeitet. Und in genau diesem Feuchtwasser sind ca. 5% bis 15% Isopropylalkohol enthalten. Und das ist definitiv ein Lösemittel!

Stellt Digitaldruck im Offsetdruck eine nachhaltige Alternative dar? Bei Kleinauflagen eventuell. Aber Achtung: die Recyclingfähigkeit von digital bedrucktem Papier oder Karton stellt ein massives Problem dar. Trockentoner geht noch, Tinte oder Flüssigtoner sind derzeit aber quasi noch Sondermüll und gehören eigentlich nicht in den Altpapiercontainer.

Fazit: drucken ja – aber unbedingt möglichst grün. Und vor allem: genau hinsehen!

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